Ratgeber · Cell Broadcast

Bundesweiter Warntag 2026: Bedeutung, Ablauf und ruhige Vorsorge

Der bundesweite Warntag 2026 ist gelaufen: Probewarnung um 11:00 Uhr, Entwarnung um 11:45 Uhr, erstmals auch per Cell Broadcast. Was heute passiert ist, warum manches Handy still blieb, wie Sie Warnsignale deuten und warum

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Bundesweiter Warntag 2026: Bedeutung, Ablauf und ruhige Vorsorge
Orientierung · 2904 Wörter

Auf einen Blick

Thema
Cell Broadcast
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14 Min.
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Gliederung
Aktualisiert
17.09.2026
Lage Der Warntag 2026 ist vorbei: Probewarnung um 11:00 Uhr, Entwarnung um 11:45 Uhr. Es bestand keine Gefahr. Stand 10. September 2026, 12:30 Uhr

Am Donnerstag, dem 10. September 2026, war es wieder so weit: Um 11:00 Uhr haben Bund, Länder und Kommunen beim bundesweiten Warntag gemeinsam die Warnsysteme in Deutschland getestet, um 11:45 Uhr kam die Entwarnung. Wenn an diesem Vormittag das Handy geschrillt oder eine Sirene geheult hat, war das kein Grund zur Sorge. Es war eine geplante Übung. Dieser Beitrag erklärt sachlich und ohne Alarmismus, was heute passiert ist, was am Warntag grundsätzlich abläuft, wie Sie Warnsignale richtig deuten und warum sich eine kleine Basisreserve für 72 Stunden im ganz normalen Haushalt lohnt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Warntag 2026 ist gelaufen. Die Probewarnung kam am Donnerstag, dem 10. September 2026, um 11:00 Uhr, die Entwarnung folgte um 11:45 Uhr, erstmals auch per Cell Broadcast.
  • Es ist eine Übung, kein Ernstfall. Bund, Länder und Kommunen testen an diesem Vormittag die Warnkanäle: Cell Broadcast, die Warn-App NINA, Radio und Fernsehen und, je nach Ort, Sirenen.
  • Zwei Sirenensignale sollten Sie kennen. Ein auf- und abschwellender Heulton bedeutet Warnung, ein gleichbleibender Dauerton bedeutet Entwarnung. Die Sirene weckt nur Aufmerksamkeit, die Einzelheiten kommen über andere Kanäle.
  • Cell Broadcast und NINA ergänzen sich. Cell Broadcast ist der Weckruf aufs Handy, auch ohne installierte App. NINA liefert danach Geltungsbereich, Art der Gefahr und konkrete Handlungstipps.
  • Vorsorge zielt auf den Alltag. Der Warntag erinnert daran, worum es geht: kurze Störungen überbrücken. Das BBK nennt zehn Tage als Ziel, schon drei Tage helfen spürbar.

Warntag 2026 heute: So lief der Probealarm ab

Um 11:00 Uhr hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) über das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS) die Testwarnung ausgelöst. Sie lief zeitversetzt über Radio und Fernsehen, digitale Anzeigetafeln, die Warn-Apps NINA und KATWARN und per Cell Broadcast direkt auf die Handys. Viele Kommunen haben zusätzlich ihre Sirenen und Lautsprecherwagen ausgelöst. Um 11:45 Uhr folgte die bundesweite Entwarnung. Es war der sechste bundesweite Warntag, und er war eine Übung. Zu keinem Zeitpunkt bestand eine Gefahr. Nach Angaben des BBK sollten rund 65 Millionen Mobiltelefone erreicht werden, die Auswertung läuft noch.

  1. 11:00 Uhr
    Probewarnung. Das BBK sendet die Testwarnung über MoWaS an alle angeschlossenen Warnmultiplikatoren. Auf den Handys erscheint die Cell-Broadcast-Meldung mit dem lauten Warnton, in NINA die Probewarnung mit dem Hinweis auf die Übung.
  2. 11:00 bis 11:45 Uhr
    Sirenen und lokale Warnmittel. Wo Kommunen teilnehmen, heult der auf- und abschwellende Heulton, dazu kommen Lautsprecherwagen und Stadtinformationstafeln. Radio und Fernsehen unterbrechen ihr Programm für die Probewarnung.
  3. 11:45 Uhr
    Entwarnung. Sirenen geben den einminütigen Dauerton. Erstmals bei einem bundesweiten Warntag kam die Entwarnung auch per Cell Broadcast aufs Handy, technisch möglich seit November 2025. Sie wird in der niedrigsten Warnstufe 3 gesendet und bleibt deshalb leise, wenn diese Stufe am Gerät aktiviert ist.

Handy hat nicht geklingelt oder die Entwarnung kam laut?

Das ist am Warntag der häufigste Grund für Nachfragen und meist eine Frage der Einstellungen. Cell Broadcast braucht ein aktuelles System (iOS ab 16.1, Android ab Version 11), ein eingeschaltetes Gerät ohne Flugmodus und Netz vor Ort. Die leise Entwarnung erreicht nur Geräte, auf denen die Warnstufe 3 eingeschaltet ist. Ist sie ausgeschaltet, kann die leise Entwarnung nicht zugestellt werden, laut BBK kommt sie dann mit dem lauten Standardton der Warnstufe 2 an. Wer die Probewarnung um 11:00 Uhr nicht erhalten hat, prüft die Einstellungen unter Notfallbenachrichtigungen und lädt anstehende Systemupdates nach. Die Einzelheiten stehen in den Fragen weiter unten.

Sirenenalarm heute: Was die Sirenensignale bedeuten

Wenn heute eine Sirene heult, steckt die Bedeutung allein im Klang des Signals. An die Bevölkerung richten sich zwei davon: Ein einminütiger, auf- und abschwellender Heulton ist der Warnton, also eine Warnung. Ein einminütiger, gleichbleibender Dauerton ist die Entwarnung. Am bundesweiten Warntag sind beide zu hören: die Warnung ab 11:00 Uhr, die Entwarnung gegen 11:45 Uhr.

Sirenensignale in Deutschland: einminütiger auf- und abschwellender Heulton bedeutet Warnung, einminütiger gleichbleibender Dauerton bedeutet Entwarnung, dreimal unterbrochener Dauerton ist Feueralarm für die Feuerwehr
Die beiden Signale für die Bevölkerung dauern je eine Minute. Grafik: eurobased.de
Sirenensignal Dauer Bedeutung
Auf- und abschwellender Heulton (Warnton) 1 Minute Warnung: Warn-App oder Lokalradio einschalten und den Hinweisen folgen
Gleichbleibender Dauerton 1 Minute Entwarnung: die Gefahr ist vorüber
Dreimal unterbrochener Dauerton 3 × ca. 12 Sekunden Feueralarm für die Feuerwehr. Keine Warnung an die Bevölkerung, regional unterschiedlich geregelt

Auch die Dauer gehört zur Aussage: Warnung und Entwarnung laufen jeweils eine Minute. Das Feueralarm-Signal besteht dagegen aus drei Abschnitten von etwa zwölf Sekunden und alarmiert die Feuerwehr. Es ist keine Warnung an die Bevölkerung. Die Sirene selbst nennt nie den Grund. Sie erzeugt nur Aufmerksamkeit. Was tatsächlich los ist, steht im Cell Broadcast auf dem Handy, in der Warn-App NINA oder im Lokalradio.

Woran Sie eine Übung erkennen

Probealarme sind angekündigt und haben feste Termine. Der bundesweite Warntag 2026 läuft zum Beispiel am Donnerstag, dem 10. September, um 11:00 Uhr. Bei einer Übung tragen die Meldungen im Cell Broadcast und in NINA ausdrücklich den Zusatz „Probewarnung“. Kommt trotz Sirenenalarm überhaupt keine Meldung an, handelt es sich meist um einen örtlichen Feuerwehreinsatz. Ein Blick in die Warn-App schafft schneller Klarheit als jede Vermutung.

Was ist der bundesweite Warntag?

Der bundesweite Warntag ist ein gemeinsamer Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen. Seit dem ersten bundesweiten Warntag im September 2020 findet er in der Regel jedes Jahr am zweiten Donnerstag im September statt und verfolgt zwei offizielle Ziele: die Warninfrastruktur in einem Belastungstest zu prüfen und die Bevölkerung mit Warnungen und den richtigen Reaktionen vertraut zu machen. Ausgelöst wird die bundesweite Probewarnung über das Modulare Warnsystem des Bundes, kurz MoWaS.

Für normale Haushalte ist die wichtigste Botschaft: Ein Sirenen-Probealarm oder eine Testwarnung aufs Handy im September bedeutet zunächst nicht „Katastrophe“, sondern „das Warnsystem wird geübt“. Der Warntag ist deshalb vor allem ein Orientierungstag. Er ist eine Gelegenheit, in Ruhe kennenzulernen, wie eine Warnung klingt, über welche Kanäle sie kommt und wo die eigentlichen Handlungsanweisungen zu finden sind.

Was am Warntag 2026 konkret passiert ist

Ruhige Wohnstraße am Abend des bundesweiten Warntags
Am Warntag hält eine ganze Nachbarschaft kurz inne. Symbolbild.

Der bundesweite Warntag 2026 fand am Donnerstag, dem 10. September 2026, statt. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hatte für den Aktionstag den Zeitraum von 11:00 bis 11:45 Uhr angesetzt: Ab 11:00 Uhr ging die Probewarnung an die an MoWaS angeschlossenen Warnmultiplikatoren, um 11:45 Uhr folgte die Entwarnung.

Termin & Ablauf

10. September 2026, 11:00 bis 11:45 Uhr. Die Probewarnung erschien zeitversetzt über Cell Broadcast, Warn-Apps wie NINA, Radio und Fernsehen, digitale Stadtinformationstafeln sowie, je nach Kommune, über Sirenen oder Lautsprecherwagen. Um 11:45 Uhr wurde entwarnt.

Wichtig für 2026: Der Warnmix ist technisch deutlich reifer als in den Anfangsjahren. Cell Broadcast, die direkte Warnung an Mobiltelefone ohne App, ist seit Februar 2023 im Wirkbetrieb. Seit Ende November 2025 lassen sich über Cell Broadcast auch Entwarnungen versenden, und die Warn-App NINA wurde 2025 um einen Bereich für polizeiliche Warnmeldungen ergänzt. Der bundesweite Warntag bleibt damit ein Übungstag, aber der Warnmix ist inzwischen spürbar alltagstauglicher als noch zu Beginn.

Regional sieht der Warntag nie völlig gleich aus. Die Teilnahme der Kommunen ist freiwillig. Das BBK weist ausdrücklich darauf hin, dass nicht alle Städte und Gemeinden alle Kanäle testen. Dazu kommen Unterschiede zwischen den Ländern: Einzelne Länder haben die Entwarnung über Cell Broadcast bei landesweiten Probealarmen bereits erprobt (mit dem Hinweis, dass es zu Doppelmeldungen kommen kann), andere bauen ihr Sirenennetz noch schrittweise aus, und Küstenländer koppeln ihre September-Sirenenproben teils an den Beginn der Sturmflutsaison. Welche Kanäle an Ihrem Wohnort ausgelöst wurden, erfahren Sie bei Ihrer Kommune, über die App NINA und auf der Seite der zuständigen Landesbehörde.

Worauf Sie in der Warn-App NINA achten

In einer Warn-App wie NINA lohnt der Blick auf vier Dinge: den Geltungsbereich (ist mein Ort überhaupt betroffen?), die Art der Gefahr, den Zeitpunkt beziehungsweise die letzte Aktualisierung und die konkreten Handlungsempfehlungen. Eine Warnmeldung nennt zuerst Warngebiet, Datum, Kategorie und Warnstufe und danach die amtliche Gefahrenbeschreibung samt der fast noch wichtigeren Handlungsanweisungen. Das richtige Verhalten im Ernstfall lässt sich pragmatisch zusammenfassen: ruhig bleiben, je nach Meldung ein Gebäude aufsuchen oder verlassen, Nachbarn informieren, Fenster und Türen schließen, das Lokalradio einschalten und Notrufnummern nur im echten Notfall nutzen.

Die einfache Formel

Warnung wahrnehmen → prüfen, ob der eigene Ort betroffen ist → die amtlichen Hinweise vollständig lesen → erst dann handeln. Das nimmt der Situation die Hektik, ohne sie kleinzureden.

Was der Warntag nicht leistet und warum eine kleine 72-Stunden-Reserve sinnvoll ist

Eine 72-Stunden-Reserve ruhig ins Küchenregal räumen
Eine kleine 72-Stunden-Reserve, unaufgeregt griffbereit. Symbolbild.

Der Warntag leistet bewusst nicht, dass jede einzelne Person über jeden Kanal gleichzeitig erreicht wird. Nicht alle Kommunen nehmen teil, die Kanäle werden je nach Verfügbarkeit eingesetzt, und ältere Geräte können Cell Broadcast teils nicht empfangen. Auch Sirenen liefern für sich genommen keine vollständige Lagebeschreibung, sondern verweisen auf weitere Informationskanäle. Genau das ist kein Mangel, sondern der eigentliche Lerneffekt des Tages: Er zeigt, dass es sinnvoll ist, sich nicht auf einen einzigen Kanal zu verlassen und im Alltag eine kleine Reserve zu haben.

Die sinnvolle Brücke zur Eigenvorsorge ist deshalb nicht Panik, sondern Alltagstauglichkeit. Das BBK empfiehlt, sich möglichst zehn Tage selbst versorgen zu können, sagt aber ausdrücklich, dass auch ein Vorrat für mindestens drei Tage schon sehr hilft und sich schrittweise aufbauen lässt. Für Essen und Trinken nennt das BBK als Orientierung mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit plus 0,5 Liter Wasser zum Kochen pro erwachsener Person und Tag, also rund zwei Liter Wasser täglich. Für Beispielvorräte verweist es auf die Vorratstabellen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), die mit etwa 2.200 Kilokalorien pro Person und Tag kalkulieren.

Beim Energiebedarf lohnt eine nüchterne Einordnung: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) weist darauf hin, dass der tägliche Energiebedarf von Mensch zu Mensch schwankt und unter anderem von Alter, Geschlecht und körperlicher Aktivität abhängt. Bei Erwachsenen reicht er je nach Profil auch bis etwa 3.000 Kilokalorien pro Tag. Die saubere Lesart für die Praxis lautet deshalb: Amtliche Vorratsbeispiele rechnen mit rund 2.200 Kilokalorien pro Tag, der individuelle Bedarf kann aber deutlich höher liegen.

Orientierung pro Person & Tag Richtwert
Wasser (trinken + kochen) rund 2 Liter
Energie (amtliche Vorratsbeispiele) ca. 2.200 kcal
Energie (individuell, je nach DGE-Profil) bis ca. 3.000 kcal möglich
Vorratsdauer (sinnvoller Einstieg) mind. 3 Tage
Vorratsdauer (Ziel laut BBK) bis zu 10 Tage

Wer das in Ruhe selbst umsetzen möchte, findet bei uns kostenlose, an den BBK-Empfehlungen orientierte Anleitungen: die Krisenvorsorge-Checkliste nach BBK zum Abhaken, die Notvorrat-Liste nach BBK und den Ratgeber Wasservorrat anlegen. So bleiben Ereignis, Empfehlung und konkrete Umsetzung sauber getrennt, und der Aufbau lässt sich Schritt für Schritt mit ganz normalen Supermarkt-Produkten erledigen.

Wenn Sie es lieber kompakt lösen möchten

Die Grundlogik des BBK lässt sich vollständig in Eigenregie umsetzen: mit Konserven, Wasser und einem Plan aus dem Supermarkt. Das ist die günstigste und flexibelste Variante. Wer den Einstieg dagegen lieber kompakt und ohne eigenes Zusammenstellen löst, kann statt einer selbst gepackten Basisreserve auch eine fertige 72-Stunden-Lösung prüfen. Das ist eine reine Komfortfrage, keine amtliche Notwendigkeit.

Optionale Komfortlösung

Die NutriBox 72h bündelt eine lang haltbare Basisreserve für drei Tage kompakt in einer Box, gedacht als bequeme Ergänzung, nicht als Ersatz für eine durchdachte Vorsorge. Für größere Haushalte oder einen Fokus auf längere Stromausfälle gibt es die Übersicht der BlackoutBoxen. Welche Variante passt, entscheidet allein Ihr Haushalt.

Vom Warntag zur Vorbereitung

Der Warntag zeigt, welche Warnkanäle Sie erreichen. Was danach zählt, entscheidet der Haushalt: Licht, ein Radio, das ohne Netz funktioniert, Strom fürs Handy und etwas zu essen für drei Tage. Beides lässt sich selbst zusammenstellen. Wer es lieber fertig im Schrank haben will, findet hier die zwei Sets, die genau diese ersten Stunden und Tage abdecken. Sie ersetzen weder den Wasservorrat noch den 10-Tage-Vorrat nach BBK.

Vom Ratgeber zur Vorbereitung
Zwei Sets für die ersten drei Tage
Das Kurbelradio empfängt Warnmeldungen auch dann, wenn Handy und Mobilfunk ausfallen. Die NutriBox deckt die Verpflegung ab. Wasser kommt aus dem Supermarkt dazu.
BlackoutBox Basic, offener Hardcase-Koffer mit Laterne, Kurbelradio, Powerbank und weiteren Modulen
Licht, Radio, Strom2 bis 4 Personen
BlackoutBox Basic
Warnmeldungen empfangen, Licht haben und das Handy laden, wenn Strom und Netz ausfallen.
  • Signal One Kurbelradio für Warnmeldungen ohne Steckdose und ohne Mobilfunk
  • BioLite-Laterne, Kurbeltaschenlampe und zwei 48-Stunden-Kerzen
  • SunFold Solar-Powerbank, zwei Rettungsdecken, 9-in-1-Multitool, alles fest im Hardcase
★ 4,8 · 24 Bewertungen30 Tage Rückgabe
239,99 € versandkostenfrei in Deutschland
Zur BlackoutBox Basic
NutriBox 72h, Karton mit Notrationen von Seven Oceans und Mahlzeiten von Tactical Foodpack
Verpflegung1 Person · 72 Stunden
NutriBox 72h
Drei Tage Verpflegung ohne Kühlschrank und ohne Herd.
  • Notrationen von Seven Oceans und Mahlzeiten von Tactical Foodpack
  • Rund 9.100 kcal, direkt essbar oder mit Wasser warm
  • Lange haltbar, produziert in Europa, Wasser kommt aus dem Supermarkt dazu
30 Tage Rückgabe, ungeöffnetProduziert in Europa
59,99 € versandkostenfrei in Deutschland
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Lieber selbst zusammenstellen? Der Vergleich Selbstpacken oder Set rechnet es vor. Alle Größen zeigt die Übersicht der BlackoutBoxen.

Häufige Fragen zum Warntag 2026 (FAQ)

Um wie viel Uhr ist der Warntag 2026?

Der bundesweite Warntag 2026 fand am Donnerstag, den 10. September 2026, statt. Um 11:00 Uhr begann die bundesweite Probewarnung, um 11:45 Uhr folgte die Entwarnung. Wie deutlich der Alarm bei Ihnen ankommt, hängt vom Wohnort ab, da die Teilnahme der Kommunen an den einzelnen Warnkanälen freiwillig ist.

Ist der Sirenenalarm heute eine Übung oder ein echter Alarm?

Probealarme sind angekündigt und haben feste Termine. Der bundesweite Warntag 2026 findet am 10. September um 11:00 Uhr statt. Bei einer Übung tragen die Meldungen im Cell Broadcast und in der Warn-App NINA ausdrücklich den Zusatz „Probewarnung“. Kommt trotz Sirenenalarm gar keine Meldung an, war es meist ein örtlicher Feuerwehralarm. Im Zweifel geben die Warn-App oder das Lokalradio innerhalb weniger Minuten Klarheit.

Welche Sirenensignale gibt es und was bedeuten sie?

An die Bevölkerung richten sich zwei Signale: der einminütige, auf- und abschwellende Heulton als Warnung und der einminütige, gleichbleibende Dauerton als Entwarnung. Daneben gibt es das Feueralarm-Signal, einen mehrfach unterbrochenen Dauerton, mit dem die Feuerwehr alarmiert wird. Das ist keine Warnung an die Bevölkerung. Wie dieses Signal genau klingt, regeln Länder und Kommunen unterschiedlich.

Was bedeutet ein Dauerton der Sirene?

Ein gleichbleibender Dauerton über eine Minute ist das Entwarnungssignal: Die Gefahr ist vorüber, besondere Maßnahmen sind nicht mehr nötig. Am Warntag ertönt er gegen 11:45 Uhr. Nicht zu verwechseln ist er mit dem mehrfach unterbrochenen Dauerton, mit dem in vielen Orten die Feuerwehr gerufen wird.

Wie lange dauert der Sirenenalarm am Warntag?

Die einzelnen Sirenensignale dauern jeweils eine Minute. Der Warntag als Ganzes zieht sich vom Beginn der Probewarnung um 11:00 Uhr bis zur Entwarnung gegen 11:45 Uhr, also rund 45 Minuten. Ob in Ihrem Ort überhaupt Sirenen zu hören sind, hängt davon ab, ob die Kommune ein Sirenennetz betreibt und daran teilnimmt.

Wann ist der nächste Warntag?

Der bundesweite Warntag findet in der Regel jährlich am zweiten Donnerstag im September statt. 2026 war das der 10. September. Nach diesem Turnus ist der nächste bundesweite Warntag für den 9. September 2027 zu erwarten. Den genauen Termin für die Folgejahre gibt das BBK jeweils rechtzeitig vorher auf seiner Warntagseite bekannt. Dieser Beitrag wird jedes Jahr vor dem Termin aktualisiert.

Warntag oder Probealarm: Was ist der Unterschied?

„Probealarm“ ist der allgemeine Begriff für einen Warntest, „bundesweiter Warntag“ die offizielle Bezeichnung für den gemeinsamen Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen im September. Zusätzlich testen manche Bundesländer ihre Sirenen zu eigenen Terminen, Bayern etwa traditionell mit einem eigenen landesweiten Probealarm im Frühjahr, meist im März, unabhängig vom bundesweiten Warntag. Welche Termine für Ihr Bundesland gelten, erfahren Sie über die Katastrophenschutzbehörde des jeweiligen Landes.

Warum hat mein Handy am Warntag nicht geklingelt?

Cell Broadcast erreicht nicht jedes Gerät. Mögliche Gründe: Das Smartphone ist zu alt oder das Betriebssystem nicht aktuell genug, das Gerät war ausgeschaltet, im Flugmodus oder ohne Empfang in einem Funkloch. Für die Warn-App NINA gilt zusätzlich: Ohne abonnierten Ort oder aktivierten Standort kommt keine Warnung an.

Wie aktiviere ich Cell Broadcast?

Dafür brauchen Sie keine App. Voraussetzungen sind ein aktuelles System (Android ab Version 11 oder iOS ab Version 16.1), ein eingeschaltetes Gerät, kein Flugmodus und ein funktionierendes Mobilfunknetz. Damit auch Entwarnungen ankommen, sollten Sie niedrigere Warnstufen nicht wegfiltern.

NINA oder Cell Broadcast: Was ist besser?

Beides ergänzt sich. Cell Broadcast hat den stärkeren Weckeffekt und braucht keine App, kann wegen der Zeichenbegrenzung aber nur kurze Texte senden. Die Warn-App NINA liefert mehr Details und konkrete Handlungstipps. Die sinnvolle Empfehlung lautet: Cell Broadcast für den Alarm, NINA für die Details. Manche Kommunen und Betriebe nutzen daneben zusätzlich die Warn-App KATWARN, die ähnlich wie NINA funktioniert.

Was sollte ich bei einem echten Alarm tun?

Nehmen Sie die Warnung ernst, lesen Sie den vollständigen Text, prüfen Sie, ob Ihr Ort betroffen ist, und folgen Sie den konkreten Handlungsanweisungen. Je nach Lage kann das heißen: Fenster und Türen schließen, Lüftung ausschalten, ein Gebäude aufsuchen oder ein Gebiet verlassen, sich über Radio oder Warn-App weiter informieren. Den Notruf wählen Sie nur im echten Notfall.

Warum ist ein kleiner Notvorrat sinnvoll, obwohl der Warntag nur eine Übung ist?

Weil der Warntag sichtbar macht, worauf Vorsorge im Alltag zielt: kurze Unterbrechungen des normalen Lebens überbrücken zu können, etwa bei Unwetter, Hochwasser, Stromausfall oder Lieferengpässen. Das BBK nennt zehn Tage als Ziel, schon ein Vorrat für drei Tage ist ein sinnvoller Anfang.

Quellen und weiterführende Informationen

Alle amtlichen Angaben in diesem Beitrag stammen aus den folgenden, frei zugänglichen Quellen des BBK, der BLE und der DGE:

Dieser Beitrag wird einmal jährlich vor dem Warntag aktualisiert. Geprüft werden dann insbesondere Datum, die Detailankündigung des BBK, regionale Landeshinweise und technische Änderungen bei Cell Broadcast.

Bildhinweis: Die Fotos in diesem Beitrag sind Symbolbilder.

Notfallvorsorge

Vom Ratgeber zur konkreten Vorbereitung

Wenn du aus dem Artikel direkt weiterplanen möchtest, findest du hier passende Einstiege in BlackoutBoxen und Ratgeber.

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