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Notfallpaket für den Stromausfall: Was reingehört und was nicht

Zuerst zählen Wasser, Vorrat und Wärme, danach Licht, Information, Handy-Strom und Orientierung.

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Notfallpaket für den Stromausfall: Was reingehört und was nicht
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10 Min.
Im Artikel
Gliederung
Veröffentlicht
15.06.2026
Kurzzusammenfassung
  • Ein Notfallpaket ist kein einzelnes Gadget-Set, sondern eine überschaubare Kombination aus acht Bausteinen: Licht, Information, Lade-Reserve, Wasser, Vorrat, Wärme, Erste Hilfe und Dokumente mit Bargeld.
  • Ziel ist, die ersten drei Tage sicher handlungsfähig zu sein, ausbaubar auf die zehn Tage, für die sich Haushalte laut BBK möglichst selbst versorgen können.
  • Die Reihenfolge zählt. Wasser, Vorrat und Wärme gehören vor jedes Technik-Gadget.
  • Selbst zusammenstellen ist meist günstiger und passgenauer (eine Technikbasis aus Powerbank, Radio und Taschenlampe beginnt nach unserer eigenen Überschlagsrechnung bei etwa 50 Euro). Ein fertiges Set ist ein bequemer Einstieg, aber selten eine Vollabdeckung.
  • Achte bei fertigen Sets auf „Scheinkomplettheit". Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Dokumente und Bargeld fehlen oft und musst du selbst ergänzen.

Wer „Notfallpaket für den Stromausfall" sucht, will meist zwei Dinge wissen: Was muss ich haben, und was ist nur Marketing? Die Antwort ist unspektakulär. Ein gutes Notfallpaket ist kein einzelnes Shop-Set, sondern eine kleine Grundausstattung aus Licht, Information, Lade-Reserve, Wasser, Vorrat, Wärme, Erster Hilfe und Dokumenten mit etwas Bargeld. Damit bist du die ersten Stunden bis Tage handlungsfähig und kannst in Ruhe Richtung zehn Tage ausbauen. Dieser Ratgeber zeigt die acht Bausteine, die nötigen Mengen und wann sich ein fertiges Notfallset lohnt.

In Kürze

In ein Notfallpaket für den Stromausfall gehören unabhängige Lichtquellen, ein netzunabhängiges Radio, eine geladene Powerbank, Trinkwasser (2 Liter pro Person und Tag), haltbare Lebensmittel, eine einfache Kochmöglichkeit, warme Kleidung und Decken, Erste Hilfe sowie Dokumente und etwas Bargeld. Das reicht für den Anfang und lässt sich Schritt für Schritt auf zehn Tage erweitern.

Die acht Bausteine eines Notfallpakets

Diese acht Bausteine fassen zusammen, was BBK, Verbraucherzentralen und das Portal Ernährungsvorsorge übereinstimmend empfehlen. Jeder Baustein hat eine klare Kauflogik, die teure Sonderlösungen meist überflüssig macht.

LichtLED zuerstTaschenlampe pro Person plus Laterne, Kerzen nur als Reserve
InfoRadio ohne NetzKurbel, Solar oder Batterie
StromPowerbank20.000 mAh empfohlen, 10.000 mAh als Unterkante
WärmeKleidung + Deckeneinen Raum nutzen, Türen zu, regelmäßig lüften
Wasser2 l / Person / TagFlaschen zum Trinken, Kanister für Brauchwasser
Vorrathaltbar, kalt essbarwas ihr ohnehin esst, rund 2.200 kcal pro Tag
HilfeHausapothekeplus persönliche Medikamente, kein Tactical-Spielzeug
DokuMappe + Bargeldunspektakulär, aber unverzichtbar

Zwei Punkte sind wichtiger, als die meisten denken. Erstens das Wasser: Es ist kein Nebenthema, sondern oft der knappste Baustein. Zweitens Dokumente und Bargeld: Eine griffbereite Dokumentenmappe und ein kleines Bargeldpolster sind langweilig, aber tragend, denn bei Stromausfall können Kartenzahlung und Geldautomaten ausfallen. Wie viel Vorrat dein Haushalt braucht, rechnet unsere Notvorrat-Liste nach BBK im Detail vor. Wie du so einen Vorrat nach und nach aufbaust, zeigt der Ratgeber Notvorrat anlegen.

Geöffnete BlackoutBox Basic mit ihren Modulen auf einem Holztisch in einem hellen, warmen Wohnzimmer
Ein Notfallpaket bündelt die Technik. Wasser, Vorrat und persönliche Dinge ergänzt der Haushalt selbst.

Mengen und Technik-Specs

Die folgenden Werte sind die praxistaugliche Mitte zwischen amtlicher Vorsorge und dem Alltag im Haushalt. Bei der Technik sind die Spannweiten teils eigene Umrechnungen auf Basis von Herstellerdaten (für Powerbanks gilt grob: nutzbare Energie in Wattstunden = mAh geteilt durch 1.000, mal 3,7, davon etwa 80 bis 85 Prozent).

Orientierung für normale Haushalte
Baustein Sinnvolle Größenordnung
Tragbares Licht eine LED pro Erwachsenem (rund 300 bis 500 lm) plus eine Raumlaterne (170 bis 300 lm), Laufzeiten je nach Modell 35 bis 70 Stunden
Radio ein netzunabhängiges Radio pro Haushalt reicht, am besten mit Kurbel, Solarzelle und Batterien als Reserve; für das Handy bleibt die Powerbank
Powerbank 10.000 mAh liefern nutzbar etwa ein bis zwei Handy-Ladungen, 20.000 mAh etwa zweieinhalb bis vier
Router-Backup ein Heimrouter (9 bis 16 Watt) hält an 10.000 mAh grob 2 bis 3 Stunden, an 20.000 mAh etwa 4 bis 6, nur mit passender USV oder DC-Lösung
Powerstation 256 bis 288 Wh versorgen einen Router überschlägig 15 bis 18 Stunden, das ist aber kein BBK-Basisstandard, sondern ein Extra für Sonderfälle

Beim Wasser ist die Rechnung einfacher: 2 Liter pro Person und Tag als Basismenge, davon etwa 1,5 Liter zum Trinken und 0,5 Liter zum Kochen. Für Menschen ab 65 Jahren eher etwas mehr.

Trinkwasser-Bedarf nach Haushalt (2 Liter pro Person und Tag)
Haushalt 3 Tage 5 Tage 10 Tage
1 Person 6 l 10 l 20 l
2 Personen 12 l 20 l 40 l
4 Personen 24 l 40 l 80 l

Selbst zusammenstellen oder fertiges Set kaufen?

Beides ist legitim. Es hängt davon ab, wie viel Planung du übernehmen möchtest und wie passgenau es sein soll.

Selbst zusammenstellen oder fertiges Set
Kriterium Selbst zusammenstellen Fertiges Set
Kosten Technikbasis nach eigener Überschlagsrechnung ab etwa 50 Euro, vieles ist schon im Haushalt Preis je nach Inhalt, mit Stromtechnik steigt er schnell
Passgenauigkeit an deinen Haushalt, Medikamente und Essgewohnheiten anpassbar vorgegebene Auswahl, selten individuell
Aufwand Denkarbeit: passende Kabel, Mengen hochrechnen, Bestand rotieren bequem, sofort startklar, Auswahl nimmt dir jemand ab
Vollständigkeit du entscheidest, was rein muss Achtung Scheinkomplettheit: oft fehlen Wasser, Essen, Medikamente
Für wen wer gern selbst plant und Zeit investiert wer sonst gar nichts vorbereiten würde und einen Einstieg sucht

Unsere Überschlagsrechnung von etwa 50 Euro geht von einer Powerbank, einem Radio und einer Taschenlampe mit Ersatzbatterien aus, mit besseren Geräten oder mehreren Lampen wird es deutlich teurer. Powerbanks kosteten im Test der Stiftung Warentest knapp 30 bis rund 100 Euro (Preise Dezember 2025). Eine amtliche Kostenangabe gibt es nicht. Powerstations sind nicht eingerechnet, sie beginnen laut Verbraucherzentrale Sachsen bei rund 250 Euro (Preise 2024).

Selbst zusammenstellen ist fast immer die stärkere und meist günstigere Lösung, weil du Wasser, Vorrat, Medikamente und Hygiene an deinen Haushalt anpasst. Genau hier scheitern viele aber nicht am Geld, sondern an Kompatibilität und Pflege: Kabel und Batterietypen passen nicht zusammen, Mengen werden nicht hochgerechnet, der Bestand wird nicht rotiert. Genau diese Fehlerquellen nimmt dir ein abgestimmtes, getestetes Set ab. Ein gutes Set ist dann ein bequemer Einstieg, vor allem für Menschen, die sonst gar nichts vorbereiten würden. Unterm Strich ist ein Set ein Einstieg, keine Vollabdeckung.

Worauf du bei fertigen Sets achten solltest

Wenn du ein fertiges Set oder eine fertige Notfallbox in Betracht ziehst, hilft ein Blick auf den Inhalt statt auf die Survival-Optik. Diese Punkte trennen brauchbare Pakete von Marketing:

  • Die langweiligen Basics fehlen oft. Viele Sets decken Technik ab, aber nicht Wasser, alltagstaugliche Lebensmittel, persönliche Medikamente, Dokumente und Bargeld.
  • Energiegehalt prüfen. Im Marktcheck der Verbraucherzentrale Sachsen erreichten die getesteten Fünf- bis Zehn-Tage-Komplettpakete den empfohlenen Richtwert von rund 2.200 kcal pro Person und Tag nicht.
  • Wasser nicht überteuert kaufen. Kleinportioniertes Notwasser ist meist deutlich teurer als normales Mineralwasser und bringt keinen Vorteil.
  • Mehr Stromtechnik heißt nicht mehr Abdeckung. Ein zusätzliches Solarpanel ersetzt kein Wasser und keine Erste Hilfe.
  • Auf widersprüchliche Angaben achten. Wenn Bild und Beschreibung unterschiedliche Powerbank-Kapazitäten nennen, ist Vorsicht angebracht.
  • Kocher mit Vorsicht. Ein Set-Kocher nützt nur mit Brennstoff und Bedienwissen. Campingkocher mit Gaskartusche sowie Gas- und Holzkohlegrills gehören laut BBK nur ins Freie, drinnen droht eine Vergiftung mit Kohlenmonoxid. Für das Kochen in der Wohnung nennt das BBK den Gasherd, der oft weiter funktioniert, ein Stövchen mit Teelicht, ein Fondue-Set mit Brennpaste und einen Gaskocher, wenn er für Innenräume zugelassen ist. Mehr dazu im Ratgeber Kochen ohne Strom.

Unsere Einordnung: Was die BlackoutBox abdeckt, und was nicht

Wir verkaufen ein fertiges Set, also gilt für uns derselbe Maßstab. Die BlackoutBox Basic ist ein Technik- und Modul-Einstieg mit 13 abgestimmten Komponenten im Hardcase: unter anderem Kurbelradio, eine 20.000-mAh-Solar-Powerbank, Kurbeltaschenlampe, LED-Laterne, Kerzen, Multitool, Feuerzeug, zwei Rettungsdecken, eine Notfalldose und ein Vitamin-Depot. Was sie abdeckt und was du selbst ergänzt, zeigt diese Tabelle.

Notfallpaket-Bausteine: BlackoutBox Basic im Abgleich
Baustein In der BlackoutBox Basic Selbst ergänzen
Licht ja: Taschenlampe, Laterne, Kerzen Ersatzbatterien nachlegen
Information / Radio ja: Kurbelradio Warn-App auf dem Handy
Stromversorgung ja: 20.000-mAh-Solar-Powerbank nur bei Sonderbedarf eine Powerstation
Wärme teilweise: zwei Rettungsdecken warme Kleidung, Decken, Schlafsäcke, Ein-Raum-Prinzip
Wasser nein 2 Liter pro Person und Tag in Flaschen, Kanister für Brauchwasser
Lebensmittel nein (nur ein Vitamin-Depot als Ergänzung) haltbarer Vorrat, für 72 Stunden die NutriBox
Erste Hilfe & Medikamente nein Hausapotheke plus persönliche Medikamente
Dokumente & Bargeld teilweise: Notfalldose für Notfallinfos Dokumentenmappe und kleines Bargeldpolster

Die BlackoutBox nimmt dir die Technik-Auswahl für Licht, Information, Stromversorgung und die Wärme-Soforthilfe ab, alles in einem Koffer. Wasser und Verpflegung gehören schlicht in keinen Technik-Koffer, deshalb kommen sie separat dazu: über deinen eigenen Notvorrat und für die kritischen ersten 72 Stunden über die NutriBox. Persönliche Medikamente, Dokumente und Bargeld ergänzt jeder Haushalt selbst. Wer die Technikbasis und die Verpflegung für die ersten 72 Stunden zusammen möchte, kombiniert die BlackoutBox Basic mit der NutriBox. Beide ergeben im Warenkorb automatisch das 72-Stunden-System-Set.

BlackoutBox Basic ansehen NutriBox für die Verpflegung
Unsere Haltung

Großflächige, lange Stromausfälle sind in Deutschland selten. Es geht um Vorsorge für die wenigen Stunden bis Tage, in denen es unpraktisch wird, und um Klarheit darüber, was ein Set leisten kann und was nicht.

Häufige Fehler beim Notfallpaket

  • Technik vor Wasser und Nahrung kaufen. Das teuerste Solarpanel hilft wenig, wenn Trinkwasser und haltbares Essen fehlen. In welcher Reihenfolge du im Ernstfall handelst, zeigt unser Leitfaden Was tun bei Stromausfall.
  • Das Kurbelradio als Ladezentrale missverstehen. Es ist für Information und als Notreserve gut, ersetzt aber keine Powerbank.
  • Einen Kocher ohne Brennstoff und Bedienwissen kaufen. Gerät allein reicht nicht. Probiere ihn einmal draußen aus, bevor du ihn brauchst.
  • Winzige Spezial-Wasserpacks oder teure Langzeitriegel überbewerten. Meist schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis gegenüber Alltagsprodukten.
  • Dokumente, Medikamente und Bargeld vergessen. Genau diese Punkte tauchen amtlich immer wieder auf und werden trotzdem am häufigsten übersehen.

Zum Weiterlesen: die Krisenvorsorge-Checkliste nach BBK zum Abhaken – und als politische Einordnung der Überblick Zivilschutz in Deutschland.

Häufige Fragen (FAQ)

Was sollte man im Notfall zu Hause haben?

Für die ersten Tage zu Hause reichen acht Bausteine: Trinkwasser (rund zwei Liter pro Person und Tag), haltbare Lebensmittel, Licht, ein netzunabhängiges Radio, eine geladene Powerbank, Erste-Hilfe-Material, etwas Bargeld sowie Wärme und Decken. Das deckt den Großteil dessen ab, was bei einem Stromausfall im Haushalt zählt — die ausführliche Liste mit Mengen steht weiter oben in diesem Artikel. Für die laufende Blackout-Vorsorge im Haushalt lohnt es sich, diese Basics einmal anzulegen und per Rotation aktuell zu halten.

Was gehört in ein Notfallpaket für den Stromausfall?

Dazu gehören unabhängige Lichtquellen, ein Radio, eine geladene Powerbank, Trinkwasser, haltbare Lebensmittel, eine einfache Kochmöglichkeit, warme Kleidung und Decken, Erste Hilfe sowie Dokumente und Bargeld. Das ist deutlich näher an der BBK-Vorsorge als viele Technik-Bundles, die vor allem Gadgets zusammenpacken.

Selbst zusammenstellen oder ein fertiges Set kaufen?

Selbst zusammenstellen ist meist günstiger und passgenauer, weil du Wasser, Vorrat und Medikamente an deinen Haushalt anpasst. Ein fertiges Set ist ein bequemer Einstieg, besonders für Menschen, die sonst gar nichts vorbereiten. Ein Set ist ein Einstieg: Die fehlenden Basics wie Wasser, Essen und Medikamente ergänzt du selbst.

Welche Powerbank-Größe brauche ich bei Stromausfall?

10.000 mAh sind die Unterkante, für mehrere Tage empfiehlt die Verbraucherzentrale Sachsen etwa 20.000 mAh. Wegen Umwandlungsverlusten steht nie die volle Nennkapazität zur Verfügung. Ein Smartphone lädst du mit 10.000 mAh etwa ein- bis zweimal voll, mit 20.000 mAh etwa zweieinhalb- bis viermal, je nach Akkugröße des Handys und Qualität der Powerbank.

Reicht ein Kurbelradio oder brauche ich zusätzlich eine Powerbank?

Ein Kurbelradio ist gut für Information und als absolute Notreserve, aber kein Ersatz für eine Powerbank. Für mehrere Tage Handy-Nutzung brauchst du eine Powerbank, idealerweise 20.000 mAh. Das BBK nennt beides getrennt, weil sie unterschiedliche Aufgaben haben.

Wie viel Wasser sollte ich pro Person zu Hause haben?

Eine belastbare Faustregel sind 2 Liter pro Person und Tag, davon etwa 1,5 Liter zum Trinken und 0,5 Liter zum Kochen. Für drei Tage sind das 6 Liter pro Person, für zehn Tage 20 Liter. Für ältere Menschen kann die nötige Getränkemenge höher liegen.

Brauche ich eine Powerstation oder ein Notstromaggregat?

Für die meisten Haushalte nicht. Verbraucherzentralen stufen teure Notstromlösungen für Privathaushalte in der Regel als nicht notwendig ein, und Powerstations sind keine amtliche Standardempfehlung: Für Handy und Nachrichten nennt das BBK eine geladene Powerbank und ein netzunabhängiges Radio. Eine Powerstation lohnt sich nur bei besonderem Bedarf, etwa für ein medizinisches Gerät, das du vorher mit Arzt und Hersteller abklärst, oder für einen Laptop, der stundenlang laufen muss. Ein Notstromaggregat mit Verbrennungsmotor läuft nur im Freien, für Wohnungen ist es in der Regel keine Lösung.

Kann ich mit einem Campingkocher in der Wohnung kochen?

In der Regel nicht. Campingkocher mit Gaskartusche sowie Gas- und Holzkohlegrills gehören laut BBK nur ins Freie, drinnen droht eine Vergiftung mit Kohlenmonoxid. Für das Kochen in der Wohnung nennt das BBK den Gasherd, der oft weiter funktioniert, ein Stövchen mit Teelicht, ein Fondue-Set mit Brennpaste und einen Gaskocher, wenn er für Innenräume zugelassen ist. Viele Online-Notkocher sagen vor dem Kauf zu wenig über die Nutzung in Innenräumen. Wie du ohne Strom warm isst, zeigt der Ratgeber Kochen ohne Strom.

Welche Lebensmittel eignen sich bei Stromausfall am besten?

Am besten eignen sich haltbare Alltagsprodukte, die ihr ohnehin esst: Konserven, Knäckebrot, Nudeln, Reis, Nüsse, Trockenfrüchte und haltbare Milch. Ideal ist alles, was sich auch kalt essen lässt. Das ist meist günstiger als Spezial-Notnahrung. Mengen rechnet die Notvorrat-Liste nach BBK vor, für die ersten 72 Stunden gibt es die NutriBox.

Warum sollte man bei Stromausfall Bargeld zu Hause haben?

Weil Bargeld unabhängig von Strom, Internet und Karteninfrastruktur funktioniert. Bei Stromausfall können auch Geldautomaten ausfallen. Die Deutsche Bundesbank betont denselben Vorteil grundsätzlich: Bargeld braucht weder Strom noch einen externen Dienstleister. Kleine Stückelungen sind im Alltag besonders praktisch.

Einordnung und Quellen

Grundlagen

Dieser Beitrag trennt amtliche Empfehlung von eigener Rechnung. Die Hinweise stützen sich auf offizielle Quellen: BBK „Stromausfall", den BBK-Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen", das Portal Ernährungsvorsorge, die Verbraucherzentrale, den Marktcheck der Verbraucherzentrale Sachsen sowie die Deutsche Bundesbank zum Thema Bargeld. Preise für Powerbanks stammen aus dem Powerbank-Test der Stiftung Warentest.

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